
Gesellige Grosskatze
Ein Leben als Gruppe
Katzen leben meist als Einzelgänger. Löwen hingegen leben und jagen in der Gruppe. Ein Rudel besteht aus bis zu zehn Löwinnen und vier Katern, die die Gruppe verteidigen. Oft handelt es sich dabei um Brüder. Die Jungtiere eines Rudels wachsen gemeinsam auf. Während die männlichen Tiere nach rund zwei Jahren geschlechtsreif werden und die Gruppe verlassen müssen, bleiben die Weibchen bei ihrem Rudel.
Feindliche Übernahme
Zwischen den Tieren eines Rudels gibt es wenige Auseinandersetzungen. Zu schweren Kämpfen kommt es meist mit männlichen Löwen, die auf der Suche nach einem neuen Rudel allein umherziehen. Kann das neue Männchen seinen älteren Konkurrenten besiegen, tötet er meist auch dessen Nachkommen. Die Weibchen sind schnell wieder paarungsbereit und so kann der neue Anführer des Rudels seine vorherrschende Stellung festigen.
Wichtige Familienbande
Gemeinsam stark
Die Jagd übernehmen meist die Löwinnen. Ein Teil der Gruppe kreist die Beute ein, die übrigen Löwinnen greifen sie an. Für die Jagd benötigen Löwinnen viel Kraft und müssen blitzschnell zuschlagen. Bei der Auswahl ihrer Beute sind sie wenig anspruchsvoll. Sie erlegen, was gerade verfügbar ist. Das sind vor allem Büffel, Zebras oder Antilopen. Manchmal sind das aber auch kleine Beutetiere wie Hasen oder Vögel sowie besonders große Tiere wie Giraffen oder Elefanten.
Von wegen faul
Löwen schlafen bis zu 20 Stunden pro Tag. Das tun sie jedoch nicht, weil sie besonders faul sind. Da es in ihrem Lebensraum über den Tag sehr heiß werden kann, verbringen sie die meiste Zeit dösend oder schlafend im Schatten. Durch dieses Verhalten sparen sie Kraft, die sie für die Verteidigung des Rudels oder die Jagd in der Nacht oder den frühen Morgenstunden benötigen.
