Die neue Löwenanlage bietet viele verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten für die Löwen.

Aktuelle Bauprojekte

Hellabrunn auf dem Weg zum Geozoo der Zukunft

Hellabrunn ist dabei, sich für unsere Tiere und Besucher*innen kontinuierlich zu verbessern. Um dieses Ziel im Rahmen des Hellabrunner Masterplans umzusetzen, sind bauliche Maßnahmen leider unvermeidbar. Diese werden ab und an zu Einschränkungen hinsichtlich Wegenutzung, Sichtbarkeit von Tieren oder der Verfügbarkeit von Dienstleistungen führen. Auf dieser Seite findest du entsprechende Informationen zu laufenden und kommenden Projekten.

Auf der Anlage der europäischen Wölfe sind gärtnerische Arbeiten notwendig. Ein Teil der Bäume haben bedingt durch die extremen Wetterereignisse der letzten Monate schwere Schäden erlitten und stellen nun ein Sicherheitsrisiko dar. Während der Arbeiten bis Anfang sind die Wölfe für Besucher*innen nicht zu sehen.

Zwei europäische Wölfe auf ihrer Anlage, im Hintergrund ein Baum.
Foto: Gemma Borrell / © Tierpark Hellabrunn

Sanierung der Anlage der Takine, Muntjaks und Nilgauantilopen

In den kommenden Wochen wird die Takin-Anlage umfassend saniert. Wesentlicher Bestandteil der Sanierung ist neben der Überarbeitung der Oberflächen der Aufbau eines hohen Felsenhügels mit dazwischenliegenden Ebenen. Aufgrund der Bauarbeiten sind die Takine, Muntjaks und Nilgauantilopen nicht zu sehen.

Ein Takin, im Hintergrund sind Felsen zu sehen.
Foto: Maria Fencik / © Tierpark Hellabrunn

Sanierung und Umgestaltung der Afrika-Anlage

In den kommenden Wochen wird der Boden der Afrika-Anlage umfassend saniert. Parallel dazu wird die Anlage für die Gemeinschaftshaltung optimiert. Aufgrund der Bauarbeiten sind die Zebras, Elenantilopen, die Großen Kudus und die südafrikanischen Strauße teilweise nicht zu sehen.

Ein Zebra geht auf grünem Gras, im Hintergrund Bäume.
Foto: Maria Fencik / © Tierpark Hellabrunn

Sanierung "Brücke 17"

Die Sanierungsarbeiten der Brücke 17 sind soweit abgeschlossen und der Weg für Besucher*innen freigegeben. Nach den Osterferien kann es im Rahmen der Abschlussarbeiten noch zu kleineren Einschränkungen kommen.


Sanierung der Pinguin-Anlage in der Polarwelt

Das Pinguinhaus in der Polarwelt wird in den kommenden Monaten aufgrund der veralteten Technik und des Zustand des Daches umfassend saniert.

Unsere Felsen- und Königspinguine haben während der Sanierungsarbeiten vorübergehend ein neues Zuhause in anderen zoologischen Einrichtungen gefunden. Nach Abschluss der Bauarbeiten voraussichtlich im Mai/Juni kehren sie zurück nach Hellabrunn.

Das Pinguinhaus in der Polarwelt.
© Tierpark Hellabrunn

Sanierung der Dschungelwelt

Die Dschungelwelt ist für die umfassende Komplett-Sanierung bis auf weiteres geschlossen. 

Die Tiere wurden an andere zoologische Einrichtungen abgegeben oder innerhalb Hellabrunns umgesetzt. Die Sanierung ist technisch aus verschiedenen Gründen notwendig: Die Dschungelwelt benötigt eine neue Heizungs- sowie Lüftungsanlage und es müssen große Teile des Foliendachs erneuert werden. Im Zuge dieser technischen Sanierungsarbeiten werden die Tieranlagen optimiert und die ehemalige Anlage der Löwen wird für neue Tierarten komplett umgebaut. Mit den Maßnahmen verwandelt sich das Haus in eine Tropenhalle, die inhaltlich zur Geozone Asien passt und mit einem umfassenden Edukationskonzept über die vielfältigen Probleme der südostasiatischen Regenwälder aufklärt. Nach erfolgter Sanierung kehren unter anderem Fischkatzen sowie Kleinkantschile zurück. Daneben wird es auch eine Reihe neuer Tierarten geben, zu denen wir aber noch nichts verraten. Seid gespannt!

Die Manule sind aufgrund der Baumaßnahmen vorübergehend ausgezogen. Ihr könnt sie nun neben der Luchs-Anlage sehen.

Die Toiletten an der Dschungelwelt sind ab Montag, 17. April 2023 bis zum Abschluss der Bauarbeiten geschlossen.

Zum Bautagebuch der Dschungelwelt

3D Model Baustelle Dschungelwelt.
© Tierpark Hellabrunn

Fledermausgrotte bleibt dauerhaft geschlossen

Bereits seit Anfang 2020 ist die Fledermausgrotte aufgrund des pandemie-bedingten Lockdowns für Besucherinnen und Besucher geschlossen. Im Laufe des Jahres hat sich herausgestellt: Die Bausubstanz des Gebäudes ist so katastrophal, dass das Haus nicht mehr nutzbar ist.

In den 1960-er Jahren gebaut und 1992 zur Fledermausgrotte umgestaltet, war das Haus für viele Besucherinnen und Besucher ein kleiner Höhepunkt beim Rundgang durch Hellabrunn. In einem Teil des Hauses konnte man die freifliegenden Brillenblattnasen nicht nur sehen, sondern auch spüren, wie sie ganz nah an einem vorbeifliegen. Das Gebäude war jedoch über Jahrzehnte zunehmend von Feuchtigkeit und Schimmel befallen und konnte nur mit regelmäßig durchgeführten, teuren Erhaltungsmaßnahmen in Betrieb gehalten werden. Zum Schutze von Mitarbeitenden und Besuchern, aber auch im Sinne eines modernen Tiermanagements und um die dämmungsbedingt extrem hohen Heizkosten zu vermeiden, fiel der Entschluss, die Fledermausgrotte endgültig zu schließen. In Hellabrunn gibt es nach wie vor weitere Fledermausarten: Die Indischen Riesenflughunde sind im Schildkrötenhaus zuhause.

Eingang der Fledermausgrotte im Tierpark Hellabrunn. Links ist ein Schild mit Verbotshinweisen, rechts befindet sich der Eingang.
Foto: Marc Müller / © Tierpark Hellabrunn

Über kurzfristige Einschränkungen hinsichtlich der Sichtbarkeit einzelner Tierarten, Verfügbarkeit von Führungen und Dienstleistungen etc. werden durch unsere Service-Center Informationen und eine entsprechende Hinweisbeschilderung bereitgestellt. Hellabrunn ist bemüht, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten.
Vielen Dank für dein Verständnis!

Eine Gruppe von Humboldtpinguinen.
Neues aus Hellabrunn

Eine Luftbildaufnahme von Hellabrunn.
Der Masterplan