Manul

Otocolobus manul

Ein Manul sitzt hinter einem Baumstumpf im Tierpark Hellabrunn. IUCN Rote-Liste Gefährdungskategorie: Potenziell gefährdet
  • Familie
    Katzen (Felidae)
  • Gewicht
    2,5 – 5 kg
  • Lebensraum
    trockene Gebirgssteppen, hügelige Wüsten und Halbwüsten

Eifersüchtiger Liebhaber

Die Paarung der Manule findet in ihrer Höhle statt. Ist der Akt vollzogen, bewacht der Kater die Höhle oft mehrere Tage, um etwaige Nebenbuhler zu vertreiben. Er selbst zieht anschließend zur nächsten paarungswilligen Dame weiter. Die drei bis sechs Jungtiere versorgt die Mutter dann alleine.

Auf dem Bild sieht man einen laufenden Manul.

Geklautes Heim, Glück allein

In den felsigen Gebirgssteppen Asiens suchen die dämmerungsaktiven Kleinkatzen nach ihrer bevorzugten Nahrung: Pfeifhasen und vor allem Murmeltiere. Auf Letztere sind sie nicht nur als Nahrungsquelle angewiesen, sie nutzen deren verlassene Baue auch als Rückzugsorte gegen die rauen Witterungsbedingungen. Zwischen den Felsen sind sie auch vor ihren natürlichen Feinden, wie etwa Greifvögeln, geschützt.

Bei Lichteinfall werden die Pupillen der Manule nicht zu Schlitzen, wie bei Hauskatzen, sondern kreisförmig.

Verbreitung

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