Alpensteinhuhn

Alectoris graeca saxatilis

Ein Aloensteinhuhn steht auf einem weißen Stein und schaut in die obere rechte Ecke des Bildes. IUCN Rote-Liste Gefährdungskategorie: Gefährdet
  • Familie
    Fasanenartige (Phasianidae)
  • Gewicht
    420 – 850 g
  • Lebensraum
    offene Bergregionen

Zu Fuß in den Bergen

Alpensteinhühner sind durch ihr graues Gefieder in ihrem typischen Lebensraum – felsigen Steilhängen – hervorragend getarnt. Sie sind geschickte Kletterer und gute Flieger. Trotzdem fliehen sie vor Gefahren lieber laufend, um in unzugänglichen Felsspalten Unterschlupf zu finden. Sie gelten als kluge und besonders in der Brutzeit als verteidigungsbereite Hühner.

Ein gehendes Alpensteinhuhn.

Das Problem: Bergsport

Alpensteinhühner leiden unter anderem unter einer Zunahme des Tourismus in der Alpenregion. Wanderer und Wintersportler, die sich von den Wegen entfernen, stören die Vögel bei der Brut. Durch Trittschäden werden Rückzugsmöglichkeiten und Brutplätze, wie zum Beispiel Alpenrosenbüsche, zerstört. Im bayerischen Alpenraum ist das Alpensteinhuhn einer der seltensten Brutvögel.

Ihre heimliche Lebensweise und die schwere Zugänglichkeit der Brutgebiete machen eine Bestandsaufnahme schwer.

Verbreitung

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