In der Vegetation des Tierparkgeländes ist eindrucksvoll zu erkennen, dass im Gegensatz zu öffentlichen Parkanlagen die Freiflächen kaum von Besuchern und Hunden betreten werden und sich dadurch eine vielfältige Vegetation entwickeln konnte. Im Tierpark kommen mindestens 301 wild wachsende Gräser, Kräuter und Farne, sowie 60 Gehölzarten vor. 40 dieser Pflanzenarten werden nach der Roten Liste Bayerns als gefährdet eingestuft, weitere 53 Arten stehen auf der Vorwarnstufe.

Eine grüne Wiese mit Bäumen.

Eindrucksvoller Baumbestand

Ins Auge fällt in erster Linie der große Baumbestand, welcher von Eschen, Rotbuchen, Linden, Silberweiden, Pappeln und verschiedenen Ahornarten dominiert wird. Diese Bäume besitzen nicht selten einen Stammumfang von 5 Metern bei einer Höhe von ca. 25-30 Metern, die Silberweide in der Nyala-Anlage erreicht sogar 6,15 Meter Stammumfang. Die Bäume werden einmal im Jahr kontrolliert. Die tierparkeigene Gärtnerei und bei Bedarf Fachfirmen lichten die Bäume unter Wahrung ihrer arttypischen Wuchsform aus, entfernen Totholz und versuchen durch gezielte Pflegemaßnahmen Fällungen zu vermeiden.

Angepasste Pflegemaßnahmen

Im Schatten der Bäume und auf den Freiflächen wachsen neben krautigen Pflanzen wie Gefingerter Lerchensporn, Schachbrettblume, Große Sterndolde, Teufelskralle und Prachtnelke auch zahlreiche heimische Orchideenarten  wie Stendelwurz, Knabenkraut, Einblatt, Großes Zweiblatt, Rotes und Weißes Waldvögelein. Ziel ist es, die Pflege auf die erscheinende Vegetation der verschiedenen Flächen abzustimmen, das heißt die Mahd erst nach Aussamung der Pflanzen durchzuführen und durch gezielte Entbuschung die Standorte gefährdeter Arten zu optimieren.

Auch die Uferränder der zahlreichen Wasserflächen, Bachläufe und Gumpen im Park entwickeln sich mit einer vielfältigen Begrünung zu artenreichen Habitaten für Flora und Fauna.

ume und auf den Freiflächen wachsen neben krautigen Pflanzen wie Gefingerter Lerchensporn, Schachbrettblume, Große Sterndolde, Teufelskralle und Prachtnelke auch zahlreiche heimische Orchideenarten  wie Stendelwurz, Knabenkraut, Einblatt, Großes Zweiblatt, Rotes und Weißes Waldvögelein. Ziel ist es, die Pflege auf die erscheinende Vegetation der verschiedenen Flächen abzustimmen, das heißt die Mahd erst nach Aussamung der Pflanzen durchzuführen und durch gezielte Entbuschung die Standorte gefährdeter Arten zu optimieren.

Auch die Uferränder der zahlreichen Wasserflächen, Bachläufe und Gumpen im Park entwickeln sich mit einer vielfältigen Begrünung zu artenreichen Habitaten für Flora und Fauna.