Mähnenibis
Lophotibis cristata

- Familie
- Ibisse und Löffler (Threskiornithidae)
- Lebensraum
- Feucht- und Trockenwälder
Imposantes Auftreten
Der Mähnenibis ist an seinem rotbraun schimmernden Gefieder, dem roten Gesicht und dem auffälligen Federschopf gut zu erkennen. Zur Balz stellt er Schopf- und Rückenfedern auf, um größer zu wirken. Einst weit verbreitet auf Madagaskar, ist er heute durch Bejagung
gefährdet. Als größte Vogelart der Insel wird er häufig von Bushmeatjägern gejagt.

Mit dem Schnabel auf Schatzsuche
Auf der Suche nach Nahrung stochert der Mähnenibis mit seinem dünnen, langen und sichelartigen Schnabel im Waldboden und Schlamm. Um während der Futtersuche unter Wasser oder im Boden weiter atmen zu können, besitzen Ibisse schlitzförmige Nasenlöcher. Ihre Beute finden sie vor allem durch das Erfühlen mit den Tast-Sensoren ihrer Schnäbel; nur selten kommt hier ihr Sehvermögen zum Einsatz.
Der Mähnenibis lebt – im Gegensatz zu vielen Ibis Arten – oft als Einzelgänger oder paarweise und nicht in großen Kolonien.
Verbreitung
