
Anpassung und Lebensweise von Eisbären
Pfoten und Ohren
Das schwere Gewicht des Eisbären wird auf seinen breiten Tatzen gleichmäßig verteilt, sodass er sich auch auf dünnem Eis gut fortbewegen kann. Die Ohren des Eisbären sind sehr klein, damit er über ihre Oberfläche nicht zu viel Wärme verliert.
Fell und Haut
Mit seinem weiß erscheinenden Fell ist der Eisbär perfekt in seiner schnee- und eisbedeckten Umgebung getarnt. Die Haare des Eisbären sind aber nicht weiß, sondern durchsichtig. Wie durch einen Kanal werden die wärmenden Sonnenstrahlen direkt auf die Hautoberfläche geleitet. Die Haut des Eisbären ist schwarz und kann die Wärme besonders gut absorbieren.
Nase und Augen
Der Eisbär hat einen hervorragenden Geruchssinn und kann damit seine Beute über kilometerweite Distanzen und durch dicke Schnee- oder Eisschichten hindurch aufspüren. Seine Augen sind durch eine dünne Membran geschützt, die wie eine Gletscherbrille wirkt.
Wahre Hungerkünstler
Auf Grund des unterschiedlichen Nahrungsangebots sind Eisbären sehr starken Gewichtsschwankungen im Laufe eines Jahres ausgesetzt. Es gibt Berichte von Eisbärinnen, die innerhalb weniger Monate über 300 kg zugelegt und damit ihr Gewicht vervierfacht haben.
In schlechten Zeiten können Eisbären bis zu acht Monate auf Nahrung verzichten. Das macht sie zu wahren Überlebensgenies und sie sind damit den Bedingungen in ihrem Lebensraum optimal angepasst.