
Sie war Ende Oktober vorsorglich geschlossen worden, da zu dieser Zeit ein erhöhtes Risiko durch das saisonale Auftreten der Aviären Influenza (AI) bestand. Nachdem sich das Infektionsgeschehen derzeit als überschaubarer darstellt, konnte die Wiederöffnung nun erfolgen. „Das aktuelle Infektionsgeschehen im Raum München erlaubt es uns, diesen besonderen Ort wieder guten Gewissens für unsere Gäste zugänglich zu machen“, erklärt Tierparkdirektor Rasem Baban. „Gleichzeitig stehen wir weiterhin in engem Austausch mit den zuständigen Behörden und beobachten die Situation fortlaufend, um kein Risiko einzugehen.“
Die Hellabrunner Großvoliere gilt insbesondere in den Wintermonaten als außergewöhnlicher Ruheort mitten in München. Die lichtdurchflutete Stahl- und Netzarchitektur, entworfen von Frei Otto und Jörg Gribl, fügt sich harmonisch in die Isarauenlandschaft ein und schafft großzügige, naturnahe Lebensräume für die Vögel. Die Konstruktion überspannt rund 5.000 m² und erreicht eine Höhe von bis zu 18 Metern. Bei Schneefall verwandelt sich die Voliere in eine stille, igluartige Winterlandschaft mit besonderer Lichtstimmung. Auch ohne Schneefall lädt die Anlage dazu ein, innezuhalten und zahlreiche heimische sowie exotische Vogelarten in ruhiger Atmosphäre zu beobachten.
Aktuell sind in der Hellabrunner Großvoliere unter anderem Schwarzstörche, verschiedene Möwenarten sowie Jungfernkraniche und – je nach Witterung die Gelbrustaras – zu sehen.