Der Artenschutzeuro ist bewusst als freiwillige Leistung konzipiert. Er bietet eine einfache und transparente Möglichkeit, Teil konkreter Artenschutzmaßnahmen zu werden. Die Einnahmen fließen vollständig in die Artenschutzprojekte des Tierparks, darunter Cikananga in Indonesien, Jocotoco in Ecuador, Bukit Tiga Puluh auf Sumatra sowie das internationale Project Seahorse und ein Projekt zum Schutz der Feuersalamander. 

Unter dem Leitgedanken „Ein Euro. Große Wirkung.“ macht der Tierpark deutlich, wie bereits kleinste Beiträge einen messbaren Unterschied leisten können. Ziel ist es, die Wirkung jedes einzelnen Euros sichtbar zu machen und Besucherinnen und Besucher aktiv in die Artenschutzarbeit einzubeziehen. Die Einnahmen durch den Artenschutzeuro sollen mittelfristig auch digital über die Website verfolgbar sein.

„Als moderner wissenschaftlich geführter Zoo verstehen wir uns nicht nur als Ort der Begegnung mit Tieren, sondern auch als aktiven Akteur im internationalen Artenschutz“, so Tierparkdirektor Rasem Baban. „Mit dem Artenschutzeuro möchten wir unsere Besucherinnen und Besucher einladen, Teil dieser Verantwortung zu werden – einfach, transparent und wirkungsvoll.“

Mit der Einführung des Artenschutzeuro reiht sich der Tierpark Hellabrunn in eine wachsende Bewegung moderner Zoos ein, die gemeinsam einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt leisten. Bereits 37 zoologische Einrichtungen im deutschsprachigen Raum haben einen Artenschutzeuro – also eine direkte und unkomplizierte Spende – eingeführt.

Der Artenschutzeuro wird in Hellabrunn zum 4. Mai eingeführt. Wenn der Artenschutzeuro nicht bezahlt werden möchte, kann dies an der Kasse direkt beim Zahlvorgang angegeben werden bzw. bei Onlinekäufen entsprechend ausgewählt werden.

Weitere Infos zu den Hellabrunner Artenschutzprojekten gibt es auch unter www.hellabrunn.de/artenschutz