
Was flattert, krabbelt oder schwimmt da Neues durch Bayern? Invasive Arten können einheimische Arten verdrängen, (wirtschaftliche) Schäden verursachen oder sogar unsere Gesundheit gefährden. Zugleich ist nicht jede neu auftauchende Tierart automatisch ein ökologischer Störenfried: Viele sogenannte Neozoen fügen sich eher unauffällig in bestehende Ökosysteme ein, besetzen freie Nischen und bereichern bisweilen sogar den Blick auf unsere heimische Natur.
Fest steht: Die Artenwelt ist in Bewegung. Bereits 319 neue Tierarten konnten sich in Deutschland etablieren, und ihre Zahl nimmt seit Jahren zu. Auch in der Vogelwelt Bayerns zeigt sich der immer deutlicher spürbare Klimawandel: Manche Arten geraten unter Druck, andere breiten sich aus. Gewinner und Verlierer des Wandels leben längst nebeneinander.
Der Vortrag von Manfred Siering, Ornithologische Gesellschaft in Bayern e.V.; Vizepräsident Freunde der Zoologischen Staatssammlung München e.V.; Vorstandsmitglied BUND Naturschutz in Bayern e.V., Kreisgruppe München, beleuchtet dieses spannende Phänomen zwischen Sorge, Faszination und wissenschaftlicher Einordnung. Er fragt, welche neuen Arten tatsächlich problematisch sind, welche eher unauffällig bleiben und wie der Klimawandel auch unsere „alten Arten“ in Bewegung bringt.
Teilnahme:
Der Einlass erfolgt über den Tierpark, bzw. den Sondereingang zum Artenschutzzentrum in der Siebenbrunner Straße (kleines Gittertor auf Höhe des Artenschutzzentrums auf halber Strecke zwischen den Toren 8 und 9).
Wir empfehlen die Anfahrt mit dem Bus 52 bis zur Endstation „Tierpark (Alemannenstr.)“. Bei Anfahrt mit dem PKW parken Sie bitte auf dem Parkplatz P2. Der Zugang zum Artenschutzzentrum ist barrierefrei.
Anmeldung:
Die Teilnahme ist kostenlos, jedoch bitten wir um eine rechtzeitige Anmeldung unter artenschutz@hellabrunn.de