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Auch ich kann etwas gegen Überfischung tun!

Einkauf

  • Als Verbraucher kann ich beeinflussen, welche Arten gefischt werden, denn mein Einkaufsverhalten beeinflusst das Angebot: So entscheide ich mich beim Kauf für Fisch mit Bio- beziehungsweise Umweltsiegel (Bioland©, Naturland© oder MSC©), die für eine ökologisch und sozial nachhaltigere Fischerei stehen. 
  • Ich wähle Fischarten, die in ihrem Bestand nicht bedroht sind. Hierzu gehören zum Beispiel der Hering oder einheimische Süßwasserfische wie der Karpfen. Welchen Fisch ich ohne schlechtes Gewissen konsumieren darf, erfahre ich zum Beispiel im WWF Einkaufsratgeber „Fisch und Meeresfrüchte“
  • Ich verzichte auf Fisch oder Garnelen aus Aquakultur, da Aquakulturen vielerorts zur Zerstörung von Lebensräumen wie Mangrovenwäldern führen und durch ihren hohen Bedarf an Futterfischen Überfischung fördern. Eine Ausnahme kann ich bei heimischen zertifizierten Fischzuchten machen.
  • Ich konsumiere bewusst: Fisch muss keine alltägliche Delikatesse sein, denn es gibt auch andere Proteinquellen. Viele pflanzliche Produkte wie zum Beispiel Leinsamen, Rapsöl, Walnüsse oder Algen enthalten – ebenso wie Fisch - wichtige Omega-3-Fettsäuren.

 

Lobby

  • Ich informiere auch Freunde und Bekannte über Überfischung und helfe bei der Aufklärung.
  • Ich setze mich gegenüber der Politik für Meeresschutzzonen, nachhaltige Fischfangquoten, bessere Kontrollen, sowie für eine umwelt- und sozialverträgliche Fischerei ein.
Frau mit wehendem Haar und Löwe mit wehender Mäne