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Geozone Amerika

Kontinent der Vielfalt wird Amerika gerne genannt. Aus gutem Grund: Der Doppelkontinent, bestehend aus Nord- (inklusive Zentral-) und Südamerika, erstreckt sich von der nördlichen bis zur südlichen Polarregion. Er beinhaltet dabei nahezu alle Ökozonen der Welt. Es gibt immergrünen Regenwald, karge Gebirgszüge, aber auch weite Steppe und Halbwüste.

In Nordamerika ist unberührte Natur inzwischen in großen Teilen nur noch inselartig in Nationalparks und Schutzflächen zu finden, da sie landwirtschaftlichen Flächen und Siedlungen gewichen ist. Auch in Südamerika sind einige Ökosysteme sehr bedroht, vor allem aufgrund von Abholzung und Raubbau, Jagd und industriell betriebener Agrarwirtschaft sowie Überfischung und Zersiedelung.


Die größte Veränderung im Rahmen des Masterplans wird die aktuell im Tierpark zerstreute Geozone Amerika erfahren. Zukünftig hat diese Geozone mit dem heutigen Nashornhaus ein eigenes großes Tierhaus, in dem Besucher die südamerikanische Fauna erkunden können. In direkter Nachbarschaft liegt die große Südamerika-Anlage. Dort erlebt der Besucher eine interessante Gemeinschaftshaltung als Beispiel für die Tierwelt der südamerikanischen Pampa. Gegenüber lebt der Mähnenwolf, der sich ideal an die Lebensbedingungen der südamerikanischen Grassavanne angepasst hat. Neue Flaggschiffart für den Amazonas-Regenwald werden die vom Aussterben bedrohten Riesenotter sein. Eine eindrucksvolle Mensch-Tier-Begegnung bietet in Zukunft eine begehbare Humboldtpinguin-Anlage.


Der nordamerikanische Kontinent wird durch die Haltung von Waldbisons in Kombination mit Weißwedelhirschen, der großen Elch-Anlage und einer begehbaren Präriehund-Anlage repräsentiert.