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Geozone Afrika

Saftig-grüne Grassavannen, karge Wüsten und tropisches Hochland: Afrika bietet eine extrem kontrastreiche Vegetation. Ebenso unterschiedlich sind die Tierarten, die sich an die jeweiligen Lebensräume anpassen. Auf weiten Ebenen leben Huftierherden, in Halbwüsten tierische Überlebenskünstler, im Hochland endemische Gebirgstierarten, im Regenwald stark gefährdete Flagschiff-Tierarten. Die afrikanische Flora und Fauna ist allerdings vor allem aufgrund von Abholzung, unkontrolliertem Rohstoffanbau und starker Bejagung höchst gefährdet. Die Hellabrunner Geozone Afrika werden viele bedrohte, teils stark bedrohte Tierarten bewohnen.

Die zukünftige Geozone Afrika wird im sonnigsten Parkteil mit dem geringsten Baumbestand liegen. Mit dem 2013 eröffneten Giraffenhaus beim Isar-Eingang hat der Umzug in den nördlichen Parkteil bereits begonnen. In der erweiterten Afrikasavanne werden, zusätzlich zu Giraffen, Stachelschweinen und Erdmännchen, in Zukunft Zebras, verschiedene Antilopen, Strauße und Breitmaulnashörner leben. Diese Gemeinschaftshaltung in einer riesengroßen Savannenlandschaft lädt zu einer Safari durch die Grassavannen Afrikas ein. Zusätzlich werden neue Anlagen für Tieflandnyalas und Löwen geschaffen.


Das Herz der Geozone wird ein afrikanisches Dorf mit authentischer Gastronomie darstellen. Weitere Ökozonen innerhalb der Geozone Afrika sind die westlichen Tieflandwälder mit Zwergflusspferden, Drills und Rotbüffeln, die Ökozone des zentralafrikanischen Regenwalds mit Okapis, Bongos und Pinselohrschweinen, die Zone des äthiopischen Hochlands mit Dscheladas und Mähnenspringern sowie die Halbwüste mit Somali Wildeseln und Mhorrgazellen.