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Sumpfwallaby

Wallabia bicolor

STECKBRIEF

Familie
Kängurus

Größe
10 - 20 kg

Lebensraum
Sümpfe, Wälder, offenes Grasland

VERBREITUNG

Nicht größer als ein Gummibärchen

Etwa einen Monat nach der Befruchtung klettert das Junge - klein wie ein Gummibärchen und nicht einmal ein Gramm schwer - selbstständig in den Beutel der Mutter. Nackt, taub und blind saugt es sich dort an einer Zitze fest, bis es acht Monate später den mütterlichen Beutel für immer verlässt.

Schnelle Geburtsfolge

Eine Sumpfwallaby-Mama kann drei Babys in verschiedenen Altersstufen gleichzeitig haben: Ein Jungtier, das eigenständig umherhüpft, ein Baby im Beutel und ein Embryo in Wartestellung. Während der etwa acht Monate, in der sich ein Jungtier im Beutel befindet, entwickelt sich der zweite Embryo in der Gebärmutter nicht weiter. Erst, wenn im Beutel eine Zitze frei wird, weil das ältere Jungtier aus dem Beutel gehüpft ist, wächst der befruchtete Keim. So stellen Sumpfwallabys eine rasche Geburtsfolge sicher.

 

Robuster Magen

Auf dem Speiseplan von Sumpfwallabys stehen Blätter, Gräser und Rinde, aber auch eine für andere Tiere hochgiftige Farn-Art.