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Nördlicher Felsenpinguin

Eudyptes moseleyi

STECKBRIEF

Familie
Pinguine

Gewicht
ca. 2,5 kg

Lebensraum
Inseln im Südatlantik und im Südlichen Indischen Ozean

VERBREITUNG

Doppelte Tarnung

Felsenpinguine sind im Wasser perfekt getarnt - von oben und auch von unten betrachtet. Ihr weißer Bauch tarnt sie zur hellen Wasseroberfläche und der schwarze Rücken zu den dunklen Ozeantiefen.

Abwechslungsreiche Kost

Felsenpinguine fressen kleine Fische, Krustentiere und Tintenfisch. Auf Nahrungssuche gehen sie meist als Gruppe. Um an ihre Beute zu kommen, tauchen sie bis zu 100 Meter tief.

 

Besondere Kennzeichen

Charakteristisch für die Nördlichen Felsenpinguine sind die leuchtend gelben Federbüschel über den Augen, die etwa zehn Zentimeter lang werden können. Männchen und Weibchen unterscheiden sich allein durch die unterschiedliche Körpergröße.

Ein faszinierendes Spektakel

Die jährliche Brut der Felsenpinguine ist ein ganz besonderes Highlight im Sommer. Bis zu 100.000 Nester kann eine Brutkolonie am Rande der Antarktis umfassen. Unvorstellbar: Den eigenen Brutplatz aus dem Vorjahr finden sie trotzdem wieder! Nach etwa 33 Tagen Brutzeit schlüpfen die Küken. Während des Brütens und auch bei der Aufzucht des Nachwuchses ist bei den Felsenpinguinen Teamwork angesagt: Gemeinsam verteidigen Sie ihre Nester vehement und mutig - untereinander sind sie jedoch sehr zärtlich.

 

Gut zu wissen

Alle Pinguinarten leben auf der Südhalbkugel. Im Gegensatz dazu leben Eisbären ausschließlich auf der Nordhalbkugel. Ein Rendezvous der beiden Tierarten ist also nur in einem Zoo oder Tierpark möglich.

Gefährdung