Interaktiver Tierparkplan

Unsere Elefanten mehr Informationen

Unsere Elefanten

Steffi, die Chefin: Sie hat ein ruhiges, ausgeglichenes Wesen und überzeugt als ranghöchste Elefantenkuh mit natürlicher Autorität.



Panang, die Einfallsreiche: Mit viel Geschick und technischem Verständnis schafft sie es, jedes Hindernis zu umgehen.



Mangala, die Kreative: Die Elefantenkuh ist sehr fürsorglich und zeigt oft eine besondere Kreativität. So hat Mangala mit ihrem Rüssel bereits mehrere Kunstwerke zu Papier gebracht.



Temi, die Temperamentvolle: Ihr Name bedeutet im Burmesischen „Tochter“, sie ist sehr selbstbewusst. Als echte Perfektionistin möchte sie beim Training alles besonders gut machen.

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Unsere Elefanten

Steffi, die Chefin: Sie hat ein ruhiges, ausgeglichenes Wesen und überzeugt als ranghöchste Elefantenkuh mit natürlicher Autorität.



Panang, die Einfallsreiche: Mit viel Geschick und technischem Verständnis schafft sie es, jedes Hindernis zu umgehen.



Mangala, die Kreative: Die Elefantenkuh ist sehr fürsorglich und zeigt oft eine besondere Kreativität. So hat Mangala mit ihrem Rüssel bereits mehrere Kunstwerke zu Papier gebracht.



Temi, die Temperamentvolle: Ihr Name bedeutet im Burmesischen „Tochter“, sie ist sehr selbstbewusst. Als echte Perfektionistin möchte sie beim Training alles besonders gut machen.

Geschichte des Hauses mehr Informationen

Geschichte des Hauses

Der Münchner Architekt Emanuel von Seidl schuf 1914 mit dem Bau des Hauses im neobyzantinischen Stil wenige Jahre nach der Gründung des Tierparks ein Architekturdenkmal. Als erste Bewohnerin zog die Asiatische Elefantenkuh „Molly“ ein. In den 30er Jahren wurden gleich drei Asiatische Elefanten im Tierpark geboren und erfolgreich aufgezogen. 1943 kam außerdem erstmals in einem europäischen Zoo ein afrikanisches Elefantenjungtier zur Welt. Dieses überlebte die Kriegsjahre aber leider nicht. Im Laufe der Jahrzehnte wechselte das Gebäude seine Namen und seinen Außenanstrich: das Dickhäuterhaus, Warmhaus, Tropenhaus oder Elefantenhaus zeigte sich von außen in verschiedenen Gelb- und Grüntönen. Lange Zeit war das Elefantenhaus das einzige beheizte Gebäude im Tierpark und Winterquartier für viele temperaturempfindliche Tiere. Neben Asiatischen und Afrikanischen Elefanten beherbergte es viele andere Arten wie zum Beispiel Giraffen, Tapire, Flusspferde, Seekühe, Affen, Pinguine, Pythons und Krokodile.

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Baumaßnahmen/ Baugeschichte

Das 1914 eröffnete Gebäude litt so stark unter den ammoniakhaltigen Dämpfen des Elefantenurins, worauf im Herbst 2010 ein Teil der Rabitzdecke einstürzte. Der Tierpark entschied, dass eine neue Kuppel als Stahlkonstruktion errichtet werden soll. Dafür wurde am 12. September 2014 die alte Stahlbetonkuppel gesprengt und in den Wochen danach mehr als 300 Tonnen Schutt abtransportiert. Anfangs wurde dazu hauptsächlich im Kellerbereich gearbeitet. So wurden Fundamente gegossen, Leitungen verlegt und unterirdische Zugangswege für die Tierpfleger und die Technik geschaffen, bevor ab August 2015 der Baufortschritt auch vom Besucherbereich des Tierparks sichtbar war. Herbst 2015 errichteten die Bauarbeiter im Innenbereich des Elefantenhauses ein Raumgerüst, das für das Aufsetzen der neuen Dachkuppel notwendig war.
Dann begann die Montage des Kuppelrings, so dass am 9. Dezember 2015 das Richtfest gefeiert werden konnte. Verzögerungen gab es bei der Gestaltung der nördlichen Außenanlagen durch die außergewöhnlich starken und vor allem immer wieder auftretenden Regenfälle im Sommer 2016. Deshalb mussten die Betonarbeiten für die bullensichere Umzäunung sowie die Modellierung der Außenflächen mehrere Wochen nach hinten verschoben werden. Im Innenbereich wurden im September die Edukationstafeln und Modelle montiert.
Mit der Eröffnung am 29. Oktober 2016 konnte Hellabrunns wichtigstes Tierhaus nach einer langwierigen Sanierung wieder den Besuchern übergeben werden. Damit hat München eine der modernsten Elefantenhaltungen Europas.

Link zum Bautagebuch

Tag im Leben der Elefanten mehr Informationen

Tag im Leben der Elefanten

Nach der ersten Tagesmahlzeit gehen die Elefanten auf Anleitung ihrer Pfleger ins Haus. In der Zeit schaffen die Pfleger eine saubere Anlage. Danach kommen die Tiere wieder zurück auf die Außenanlage. Da Elefanten 16-17 Stunden am Tag fressen, füttern die Tierpfleger sie stetig. Auch das Waschen der Elefanten und deren tägliche Fußpflege übernehmen die Pfleger. Dies geschieht im so genannten geschützten Kontakt mit den Tieren. Das Gebäude ist daher so konstruiert, dass kein direkter Kontakt mit den Tieren mehr notwendig ist.

Speiseplan der Elefanten mehr Informationen

Speiseplan der Elefanten

Auf dem Speiseplan der Elefanten steht vor allem leckeres Gemüse, Obst, Gras und Heu. Insgesamt nimmt ein Elefant bis zu 150 kg Nahrung pro Tag zu sich. Von dieser erheblichen Menge kann ihr Stoffwechsel allerdings nur rund 40 Prozent in Energie umwandeln. Deshalb sind Elefanten einen Großteil des Tages mit Fressen beschäftigt. Dazu kommen pro Tag und pro Rüssel rund 80 bis 200 Liter Wasser. Die großen Dickhäuter sind aber nicht nur Meister in der Nahrungsaufnahme, sondern produzieren auch eine große Menge Mist. Pro Tag scheidet ein Elefant 50 Kilogramm Dungkugeln in Handballgröße und 80 Liter Urin aus.

Anlagengestaltung mehr Informationen

Anlagengestaltung

Umgeben von mehr als 7.000 m² Außenanlagen haben die Tiere im Innenbereich fast 1.000 m² und ein Tauch-Badebecken mit über 215.000 Litern Wasser zu ihrer Verfügung. Eine abwechslungsreiche Bodenstruktur sowie Holzstämme und Pfosten zum Reiben und Schubbern bieten Abwechslung. Die Pflanz- und Felseninseln ermöglichen den Tieren sich gegenseitig aus dem Weg und Blickfeld zu gehen. Das Futter wird teilweise in über den Köpfen befindlichen Netzen und Metallkugeln angeboten, so dass die Elefanten dieses mit dem Rüssel herausarbeiten müssen. Sogar an ein Waschbecken zum "Waschen" des Futters, was die Elefanten sehr gerne machen, wurde gedacht.

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Anlagengestaltung

Umgeben von mehr als 7.000 m² Außenanlagen haben die Tiere im Innenbereich fast 1.000 m² und ein Tauch-Badebecken mit über 215.000 Litern Wasser zu ihrer Verfügung. Eine abwechslungsreiche Bodenstruktur sowie Holzstämme und Pfosten zum Reiben und Schubbern bieten Abwechslung. Die Pflanz- und Felseninseln ermöglichen den Tieren sich gegenseitig aus dem Weg und Blickfeld zu gehen. Das Futter wird teilweise in über den Köpfen befindlichen Netzen und Metallkugeln angeboten, so dass die Elefanten dieses mit dem Rüssel herausarbeiten müssen. Sogar an ein Waschbecken zum "Waschen" des Futters, was die Elefanten sehr gerne machen, wurde gedacht.

Modernes Haus mehr Informationen

Modernes Haus

Modernes Haus in historischem Antlitz
Das komplett sanierte historische Elefantenhaus erfüllt alle Anforderungen einer modernen, artgerechten Elefantenhaltung. Rund 1.000 Quadratmeter bietet das Haus den Elefanten mit einer weitläufigen Freilauffläche sowie acht Boxen, und einem Badebecken.
Die Gestaltung des Elefantenhauses ermöglicht ein flexibles Tiermanagement. Jede Innenbox hat einen Außenzugang und ist zudem mit anderen Boxen und der Freilauffläche im Haus verbunden. Auch die Außenanlagen sind so gestaltet, dass es keine Sackgassen gibt. Pflanzinseln bieten einen Sichtschutz vor Artgenossen und Besuchern.
In einem 90 Quadratmeter großen und mehr als drei Meter tiefen Badebecken mit Strömungsdüsen können die Elefanten auch im Haus baden gehen. Da Elefanten ihre Nahrung von Schmutz reinigen, gibt es hier außerdem ein spezielles Futterwaschbecken. Sand für die Hautpflege, harter Belag zur gleichmäßigen Abnutzung der Fußsohlen und Gummiboden zur Schonung der Gelenke: mit den unterschiedlichen Bodenbelägen ist eine wichtige Gesundheitsvorsorge in der Elefantenanlage bereits enthalten.
Auch für die Sicherheit der Tierpfleger wurden Vorkehrungen getroffen. Während bisher im direkten Kontakt mit den Elefanten gearbeitet wurde, geht die Entwicklung heute zum sogenannten „geschützten Kontakt“. Dabei arbeiten die Tierpfleger mit den Elefanten über eine sichere Absperrung. Das neue Elefantenhaus ermöglicht mit seiner innovativen Innenanlage mit zwei Trainingsboxen auch in Hellabrunn den schrittweisen Übergang zu dieser Elefantenhaltung im geschützten Kontakt.

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Modernes Haus in historischem Antlitz
Das komplett sanierte historische Elefantenhaus erfüllt alle Anforderungen einer modernen, artgerechten Elefantenhaltung. Rund 1.000 Quadratmeter bietet das Haus den Elefanten mit einer weitläufigen Freilauffläche sowie acht Boxen, und einem Badebecken.
Die Gestaltung des Elefantenhauses ermöglicht ein flexibles Tiermanagement. Jede Innenbox hat einen Außenzugang und ist zudem mit anderen Boxen und der Freilauffläche im Haus verbunden. Auch die Außenanlagen sind so gestaltet, dass es keine Sackgassen gibt. Pflanzinseln bieten einen Sichtschutz vor Artgenossen und Besuchern.
In einem 90 Quadratmeter großen und mehr als drei Meter tiefen Badebecken mit Strömungsdüsen können die Elefanten auch im Haus baden gehen. Da Elefanten ihre Nahrung von Schmutz reinigen, gibt es hier außerdem ein spezielles Futterwaschbecken. Sand für die Hautpflege, harter Belag zur gleichmäßigen Abnutzung der Fußsohlen und Gummiboden zur Schonung der Gelenke: mit den unterschiedlichen Bodenbelägen ist eine wichtige Gesundheitsvorsorge in der Elefantenanlage bereits enthalten.
Auch für die Sicherheit der Tierpfleger wurden Vorkehrungen getroffen. Während bisher im direkten Kontakt mit den Elefanten gearbeitet wurde, geht die Entwicklung heute zum sogenannten „geschützten Kontakt“. Dabei arbeiten die Tierpfleger mit den Elefanten über eine sichere Absperrung. Das neue Elefantenhaus ermöglicht mit seiner innovativen Innenanlage mit zwei Trainingsboxen auch in Hellabrunn den schrittweisen Übergang zu dieser Elefantenhaltung im geschützten Kontakt.

Video aus Sicht der Elefanten mehr Informationen

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360° Foto-Aufnahmen mehr Informationen

360° Foto-Aufnahmen

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Bedrohung der Elefanten mehr Informationen

Bedrohung der Elefanten

Asiatische Elefanten leiden besonders unter der Zerstörung ihres Lebensraums. In Südasien gibt es nur noch 30.000 bis 40.000 wildlebende Elefanten. Diese leben meist in abgelegenen Rückzugsgebieten, eingepfercht zwischen menschlichen Siedlungen, Feldern, Straßen und Ödländern. Auf der Suche nach Nahrung dringen sie unweigerlich in menschliche Siedlungsgebiete vor, wo sie häufig große Zerstörungen anrichten. Bei Konflikten zwischen Menschen und Elefanten gibt es Todesopfer auf beiden Seiten. Die Unterart des Sumatra-Elefanten gilt als vom Aussterben bedroht. Weniger als 2.000 wildlebende Sumatra-Elefanten leben auf der indonesischen Insel in voneinander isolierten Populationen. Der Tierpark Hellabrunn unterstützt ein Projekt der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) im Nationalpark Bukit Tigapuluh, im Zentrum Sumatras.

Link zum Projekt