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Menschenaffen-Anlagen

Die Gorillas und Schimpansen in Hellabrunn bewohnen seit März 2015 rundum erneuerte Außenanlagen und neu gestaltete Innengehege im Urwaldhaus.

Saftig-grüne Wiesen, Naturkletterbäume, ein kleiner Bachlauf und Felsen, die täuschend echt aussehen: In Hellabrunn wurden die Außenanlagen für Gorillas und Schimpansen zu einem großflächigen, naturnahen Kletterparadies umgebaut. Nicht nur für die Menschenaffen gibt es viel Spannendes und Neues zu entdecken. Den Hellabrunn-Besuchern bieten sich dank großer Glasscheiben im Außenbereich (fast) hautnahe Begegnungen mit den Tieren, die sich den kleinen und großen Gästen neugierig nähern.

Die Außenanlage der Schimpansengruppe aus Zenta, Annemarie, Sophie, Hannerl, Willi und Seppi konnte um 40 Prozent auf mehr als 1.100 Quadratmeter vergrößert werden. Hellabrunns Gorillas Sonja, Bagira, Neema und Nafi haben nun 15 Prozent mehr Fläche und genießen ihre neue Anlage mit den zahlreichen Spielmöglichkeiten. Auch die beiden Gorillajungs Tano und Okanda, die im April 2015 aus der Wilhelma in Stuttgart nach München gekommen sind, haben sich bereits bestens in ihrer neuen Umgebung eingelebt.

Für die kleinen Nachwuchs-Wissenschaftler unter den Hellabrunn-Besuchern gibt es nun auch ein Highlight auf dem Gelände der neuen Anlagen für Menschenaffen: die interaktive Forscherstation, zu der kleine und große Neugierige über einen Entdeckerpfad gelangen. Dort informieren interaktive Lernelemente wie Klapptafeln oder ein Rätselrad und Anschauungsmaterialien wie Schädel-Nachbildungen und Forscher-Equipment über die Arbeit von großen Naturforschern wie Jane Goodall oder Dian Fossey und die Bedrohung der afrikanischen Menschenaffen.