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04.09.15

Nashornbaby auf dem Weg der Besserung

Durch das schnelle Eingreifen der Tierpark-Veterinäre konnte der Zustand des kleinen Nashorn-Jungtiers über Nacht stabilisiert werden.

Tierpark Hellabrunn/ Marc Müller

Tierpark Hellabrunn/ Marc Müller

Die Nachtwache berichtet von einem aktiveren Jungtier, das sich regelmäßig bei seiner Nashorn-Mama Rapti seine Milchration abholt. Auch die im Rahmen der 24-Stundenüberwachung immer wieder kontrollierte Körpertemperatur ist wieder im normalen Bereich. Am Freitagmorgen bewegt sich das Jungtier deutlich stabiler und schneller als am vorherigen Tag.

 

  „Panzernashorn-Jungtiere sind in freier Natur und in Menschenhand in den ersten Tagen sehr empfindlich gegenüber Infektionen“, so Dr. Christine Gohl, leitende Tierärztin im Tierpark Hellabrunn, „Deshalb kann noch keine endgültige Entwarnung gegeben werden.“ Ursache des Infektionsherdes könnte der versehentlich durch Rapti abgerissenen Nabelschnurrest des Jungtiers sein. Die Behandlung mit Vitaminen und Antibiotika wird noch mindestens die nächsten Tage fortgesetzt. Solange bleibt Mutter Rapti mit ihrem Nachwuchs im Nashornhaus und ist für die Besucher nicht zu sehen.

 

Um die Besucher über die Behandlung auf dem Laufenden zu halten, hat der Tierpark ein Nashorn-Tagebuch eingerichtet, in dem es regelmäßige Informationen zum kleinen Nashorn geben wird.